Noch will der Sommer sich nicht vertreiben lassen....aber die Lese ist das untrügliche Zeichen. Der Herbst ist da.

Natur

Die Berge ziehen am Horizont, wie Wellen übers Land. Sie nehmen mich bei sich auf, so als wären wir verwandt. Ich sitze hier und atme leise, um all das nicht zu stören, um unbemerkt eine Weile zu allem zu gehören. Hier bin ich mit mir verbunden! Hier bin ich mit mir allein. Ich bin im großen Grün versunken, um einfach nur zu sein. ( Burani A.)

Herbst

Herr: es ist Zeit

Der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonneuhren und auf deinen Fluren lass die Winde los.

Befiel den letzten Früchten voll zu sein; gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.          ( R.M. Rilke )

Hamstern

Die Kräfte des Gartens ziehen sich allmählich zurück...

glücklich, wer sich einen Vorrat angelegen konnte.